Montag, 13. Oktober 2008

Traverse City

Dieses Wochenende ging die Reise nach Traverse City. Liegt ungefähr 5 Stunden Autofahrt nordwestlich von hier und ist bekannt für deren "Indian Summer", weils dort eben viel Wald gibt. Die Mischung des Baumbestandes - allerlei Ahornsorten - tun ihr übriges für die Farbgestaltung.

Freitag nach der Ankunft gings gleich mal ins Pub, und ja auch die Amerikaner verstehen was vom Feiern, obwohl ich denke, dass wir Österreicher besser mit Alkohol umgehen können ;-)

Nach einem proteinreichen Frühstück mit "low carb bread" gings dann auf einen kleinen Stadtbummel ins Zentrum und einem kleinen Yachthafen, der allerdings leer war.

Nach einer schönen Fahrt mit einigen Photo Zwischenstopps besichtigten wir das "Old Mission Lighthouse", welches zufälligerweise genau am 45. Breitengrad, d.h. genau an der Hälfte zwischen Äquator und Nordpol. Das "Old Mission Lighthouse" liegt an der Nordspitze der Peninsula, einer schmalen Halbinsel, die dort in Michigan See wächst. Die Halbinsel wird vorwiegend für Weinbau genutzt, klarerweise besuchten wir dann auch eines dieser "Chateaus" zur Weinverkostung. Das Chateau war sehr schön auf einem Hügel gelegen, der Wein war eher Mau, was mich aber besonders störte, war die tatsache, dass es uns nicht gestattet war draussen in der Wiese liegend, eine Flasche Wein zu vertilgen (Argumentiert wurde in der Richtung, nicht erlaubt, keine Lizenz, usw., allerdings standen auch draussen einige leere Weinflaschen herum. Ich denke nicht, dass ich das verstehen muss.

Abends gings in ein eher feineres Restaurant, jedoch waren nicht nur die Preise fein, sondern auch das präsentierte Essen. Bemerkenswert war die Vorspeise: Ein Salat mit u.a. Spinatblättern, Nüssen, Rosinen und einer Himbeer - Balsamiko Vinaigrette. Das Bier - ein "Special Oktoberfest Brew" - konnte auch durchaus mit europäischer Qualität mithalten. Hauptspeise - was auch sonst - ein Steak. Dieses war - wie in den USA nicht anders zu erwarten - Spitze. Alles in allem, ein sehr schöner Ausklang zu dieses ereignisreichen Tages.

Am Tag 2 fuhren wir zum "Sleeping Bear Dunes" Park. Die Sleeping Bear Dunes sind die Überreste eines vor erst ca. 2000 Jahren entgültig geschmolzenen Gletschers. Durch Winderosion verändert sich die Landschaft dort ständig, was zu sehr interessanten Formationen führt. Highlight ist ein sandiger Hang, der ca. 200 Höhenmeter in den Lake Michigan abfällt. Entgegen aller Warnungen, dass der Aufstieg auf einer steilen Sanddühne "etwas" anstrengend sein könnte, lassen es sich doch viele nicht nehmen, trotzdem runter zu gehen um danach zu bemerken, dass der Anstieg anstrengend ist.

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