Manche Dinge fangen mich hier langsam zu ärgern an:
Das ständige Einweggeschirr
In nur sehr seltenen Fällen hat man das Glück und man bekommt Teller und Tassen aus Porzellan und Essbesteck aus Metall. Großteils ist alles Einweg. Der "halbe Liter" Cappuchino aus der Cafeteria beinhaltet zwar unglaubliche Mengen Milch, schmeckt aber eben aus Pappbechern nicht so gut wie aus einer schönen Tasse.
Alles natürliche verbessern zu wollen
Zu meinen kulinarischen Highlights zählen "Low Carb Bread" und fettfreie Milch mit erhöhtem Vitamin D Anteil. Man versucht hier anscheinend alles in seine Bestandteile zu zerlegen um es dann in 200 verschiedenen Varianten wieder zusammen zu mischen. Milch mit 3,5% Fett hab ich hier noch nie gesehen. Auch der Versuch Naturyoghurt zu kaufen schlug fehl, es schmeckte doch en wenig nach Vanille.
Sprit
Meine Karre schluckt 14l pro 100km und hat 200 PS, geht hier als "Compact Class" durch. Der Sprit ist pro Gallone seit ich hier bin USD 1,20 billiger geworden. Solche enormen Änderungen werden in Österreich zu meinem Unmut anscheinend durch das Steuersystem effektiv abgefedert.
Strom
Geheizt wird hier nach der Methode: Luft umströmt heissen Draht. Die Wände sind mehr oder weniger aus Karton. Zur Blüte Zeit der Kernenergie wurde hier in den Schulen unterrichtet, dass Energie eines Tages nichts mehr kosten wird. Genau so wird hier damit umgegangen.
Public Drinking
Vorm Hotel ist ein Raucher Platz (ja, ich bin immer noch rauchfrei!). Trotzdem ein netter Platz um mit Rauchern gemütlich ein Döschen Bier zu trinken. Nicht zu machen ohne den Unmut anderer Hotelgäste zu provozieren. Die Begründung war nicht etwa die Geräuschkulisse sondern eben das "Public Drinking" und angeblich auch "Doing drugs". Detto in Traverse City, wo wir uns in die Wiese setzen wollten um unseren neu erworbenen Wein zu verkosten ---> keine Chance. Sobald wieder warm wird muss ich unbedingt mal wieder ein Stadtpark Picknik organisieren :-)
Donnerstag, 30. Oktober 2008
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