Dienstag, 28. Oktober 2008

Chicago Weekend

Nach einer endlos erscheinenden Fahrt durch den Regen von Michigan (und ein Stück von Illinois) erreichten wir gegen Mitternacht Chicago. Abgestiegen waren wir im Chicago Hilton, was ausser teuer zu sein nicht viele bemerkenswerte Eigenschaften hatte. Das Gebäude ist sehr alt, die Ballsäle sehen so aus wie die Sophiensäle in Graz. Die Betten waren zu klein, Service generell nicht inklusive. Im Zimmer stand eine Flasche Wasser für 7,- $, Parken für 2 Tage kostet 100,- $.
Gleich nach der Ankunft flanierten wir noch auf der Suche nach einem kleinen Imbiß die Michigan Avenue entlang, was auch nachts sehr beeindrucken ist. Wir fanden schliesslich eine Enothek, in der wir Wein und Käse verkosteten. War wieder mal eine angenehme Abwechslung etwas zu sich zu nehmen, bei dem es Sinn hat auf das Aroma acht zu geben.




Samstag ging dann das Programm los. Chicago ist anscheinend immer schon die Spielwiese von Architketen gewesen, sie sind sehr stolz darauf und haben eine ausgeprägte Kunstszene (Museen, Shops, Architektur Boat Trips, Kaffees, ...). Ein gewisser Herr Gehry hat sich im Millenium Park ausgetobt, Mies van der Rohe hat hier seine ersten Hochhäuser gebaut. Art Nouveau sieht man hier auch im Format XXL. Allgemein verliert man aufgrund des großen Angebots schnell mal den Überblick. Die Architektur Bootsfahrt am Chicago River war dann endgültig zu viel ;-)



Einen tollen Ausblick genossen wir dann am Hancock Tower, einer weiteren abenteuerlichen Stahlkonstruktion. Danach gings über mehrere Lokalitäten ins House of Blues, einem legendären Blues Club in Chicago. Nach einer Shopping Tour im "House" eigenen Shop gabs nette Live Musik und natürlich das eine oder andere Bierchen.



Im Gegensatz zu Samstag gabs Sonntag dann Schönwetter, logischerweise haten wir Sonntag dann das Indoor Programm im Museum of Fine Arts. Viel mehr als die zeitgenössische amerikanische Sammlung ging sich nicht aus, da das Museum sehr weitläufig ist.

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